Erstellt am: 27.05.2010 16:57, Kommentare: 0

FDP im Regionalverband schockiert über Ablehnung ihres Familien-Antrages

Nathalie Zimmer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Regionalverband kann sich über die harsche Ablehnung der Fraktionen, allen voran der SPD und der CDU, auf Ihren Antrag „Berufung eines/einer Familienbeauftragten“ im Regionalverband nur wundern! Es sei ein „familienpolitischer Offenbarungseid“ der anderen Parteien, so Zimmer, denn hier entstehe mal wieder der Eindruck, dass gute Politik aufgrund von parteipolitischem Gezänk verhindert wird.
Zimmer belegt, dass beispielsweise die CDU auf ihrer internet-Seite im Regionalverband eine deutliche Untersützung der Familien einfordere und sogar eine „fachübergreifende Betreuung von Familien“ im Regionalverband einfordere (23.05.2010) Aber davon wisse die CDU wohl selbst nichts mehr, anders kann man ihre Ablehnung unserer Forderung nach Einführung einer zentralen Anlaufstelle für Familien in Form eines/einer Familienbeauftragten, wohl nicht verstehen.
Bei der SPD gehen diese Forderung noch viel weiter, so Zimmer, denn in ihrem Wahlprogramm von 2004 (zu finden auf der Seite der SPD im Regionalverband; ein aktuelleres Wahlprogramm war nicht zu finden) sollen sogar in allen Gemeindeverwaltung„Familienservicecenter eingerichtet werden, denn die Familie sei die Zukunft unserer Gesellschaft“! Noch in der letzten Sitzung spottete der Fraktionsvorsitzende der SPD im Regionalverband, Volker Schmitt, dass es wohl lächerlich sei“ dass die Frau Zimmer von der FDP die Zukunft des Regionalverbandes von der Einführung eines Familienbeauftragten abhängig mache“!
Wie kann man dann die Ablehnung der SPD also verstehen, wenn sie selbst in ihrem Wahlprogramm schreibt: „denn Familien sichern die Zukunft unserer Gesellschaft…..“ ..“das Mitwirken und Mitentscheiden von Familien bei Fragen der Gestatung des unmittelbaren sozialen Lebensraumes in den Kommunen muss sichergestellt werden.
Ihr bleibe nur reines Kopfschütteln, so Zimmer zu diesen Ausführungen. „Die Worte höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, denn so Zimmer weiter: „wenn die SPD es mit den Ausführungen im Wahlprogramm ernst meint, dann kann ich die harsche Ablehnung der SPD Fraktion im Regionalverband erst recht nicht verstehen.“
Familienbeauftragte gebe es in vielen deutschen Städten, so in München, Bamberg, Günzburg, Hamburg und vielen kleinen und großen Städten mehr. Diese Städte haben lange erkannt, dass –wollen wir dem Aussterben von Familien-, also dem Negativtrend des demographischen Wandels entgegentreten, das Leben für Familien in den Städten und Gemeinden so angenehm und attraktiv wie möglich gestaltet werden soll. Gute und zeitgemäße Familienpolitik, die die heutigen Bedürfnisse von Familien löst, wird zur Zukunftspolitik. Gute Familienpolitik wird zum Standortfaktor und damit Wirtschaftsfaktor.
Darüber hinaus wolle man mit der Implementierung einer/eines Familienbeauftragten ein deutliches Signal nach außen senden, so Zimmer, dass man zu einer aktiven und modernen Familienpolitik stehe. Meist arbeiten die Familienbeauftragten ehrenamtlich, ähnlich dem Behindertenbeauftragten des Regionalverbandes. Umso weniger könne man die ganze Aufregung verstehen, so Zimmer und die Liberalen im Regionalverband.
Ein Familienbeauftragter könne als zentrale Dienstleistungsstelle im Regionalverband für die Familien dienen, er schafft Synergien durch die kurzen Wege zwischen Jugendamt, Sozialamt, Wohngeldamt sowie Gesundheitsamt und anderer Verwaltungseinheiten und könne als wichtige Anlaufstelle und Orientierung für Familien im Regionalverband dienen. Diese solle Fragen der Kinderbetreuungsmöglichkeiten, rund um die Gesundheit, aber auch juristische Fragen, z.B. bei Trennung oder Alleinerziehenden oder Fragen der Pflege älterer Menschen im Haushalt klären. Im Regionalverband leben derzeit rund………..Familien, davon ……..Alleinerziehende mit Kindern. Diese haben spezifische Alltags-Bildungs-Schul-Arbeitsplatz- oder Gesundheitsprobleme und sie brauchen maßgeschneiderte Hilfen aus einer Hand.
An die anderen Fraktionen gerichtet, mahnt Zimmer abschließend: sowohl den Antrag auf Einführung eines Familien-Qualitätssiegels beim Regionalverband als auch unseren Antrag auf Einführung eines Familienbeauftragten abzulehnen entzaubere die anderen Parteien. Sie zeigen ihr wahres Gesicht, denn hier wird nach dem Motto entschieden „weil nicht sein kann, was nicht sein darf“. Es werden gute Vorschläge im Sinne der Menschen im Regionalverband rigoros abgelehnt, anstatt über sinnvolle Lösungsmöglichkeiten für die Familien im Regionalverband nachzudenken. Wenn hier nicht ein Umdenken bei den Verantwortlichen und Politikern stattfindet, so Zimmer abschließend, werden in den Städten und Gemeinden des Regionalverbandes nicht nur haushaltspolitisch, sondern auch familienpolitisch bald die Lichter ausgehen! Darüber hinaus zeige sich deutlich, dass nicht jede Partei, die das Wort Sozial oder christlich im Namen trägt, auch wirklich sozial oder christlich handelt. An den Taten sollt Ihr sie messen….so stand es schon in der Bibel, so Zimmer abschließend.

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